Mauritius, Seychellen & Madagaska
Endlich wieder auf große Reise – unsere Kreuzfahrt im Indischen Ozean
Im Februar war es endlich wieder so weit: Die lange erwartete Kreuzfahrt im Indischen Ozean stand vor der Tür. Wochenlang hatten wir uns darauf gefreut, von warmem Klima, türkisfarbenem Wasser und neuen Eindrücken geträumt. Doch wie so oft begann die Reise anders als geplant – nämlich mit einer Portion Stress, Geduld und der Erkenntnis, dass eine Anreise manchmal fast schon ein kleines Abenteuer für sich sein kann.
Der erste Abschnitt führte uns zum Bahnhof. Eigentlich sollte alles entspannt beginnen, doch daraus wurde leider nichts. Bei minus vier Grad standen wir eine gute Stunde auf dem Bahnsteig und warteten auf unseren Zug. Die Kälte kroch langsam durch die Kleidung, während die Hoffnung blieb, dass der Zug gleich einfahren würde. Stattdessen kam schließlich die Durchsage: Der Zug fährt heute von einem anderen Bahnsteig. Also hieß es erneut warten, laufen und hoffen, dass nun alles klappt.
Doch damit war die Geschichte noch nicht zu Ende. Bereits vor unserem Zug waren zwei Verbindungen ausgefallen. Dadurch wurde unser Zug zwar verlängert, allerdings fehlte ausgerechnet unser reservierter Wagen. Das bedeutete: Platzkarten waren zwar gebucht, doch sie halfen uns wenig. Der Zug war völlig überfüllt, und so verbrachten wir etwa die Hälfte der Strecke stehend im Gang. Komfort sieht definitiv anders aus – aber in diesem Moment half nur eines: Ruhe bewahren und das große Ziel im Blick behalten.
Trotz all dieser Umstände erreichten wir schließlich pünktlich den Flughafen in Düsseldorf. Allein das war schon eine kleine Erleichterung. Nachdem das Gepäck aufgegeben war und wir endlich im Flugzeug saßen, fiel die Anspannung langsam von uns ab. Nun konnte die Reise wirklich beginnen.
Der erste Flug führte uns mit einem beeindruckenden Airbus A380 nach Dubai. Schon der Gedanke daran, in diesem riesigen Flugzeug zu sitzen, ließ ein wenig Reisefeeling aufkommen. Dennoch machte sich die Müdigkeit bemerkbar. Nach der anstrengenden Anreise waren wir ziemlich erschöpft, und so fühlten sich die drei Stunden Aufenthalt am Flughafen in Dubai länger an, als sie eigentlich waren. Mit reichlich Kaffee und etwas Bewegung ließ sich die Zeit jedoch ganz gut überbrücken.
Dann ging es endlich weiter nach Mauritius – dem Ausgangspunkt unserer Kreuzfahrt. Als wir dort landeten, begann allerdings der nächste Geduldstest. Die Einreiseformalitäten auf Mauritius werden sehr genau genommen. Gefühlt mussten wir unseren Reisepass unzählige Male vorzeigen, Formulare ausfüllen und verschiedene Kontrollstellen passieren. Nach der langen Reise hätte man sich gewünscht, einfach nur durchzugehen – aber die Behörden auf Mauritius arbeiten äußerst gründlich.
Irgendwann war es dann endlich geschafft. Wir verließen den Flughafen, stiegen in den Bus und machten uns auf den Weg zum Hafen. Und dort wartete sie bereits auf uns.
Als wir ankamen, lag sie in der Sonne und glänzte im warmen Licht des tropischen Nachmittags: die AIDAstella. In diesem Moment war der Stress der Anreise plötzlich vergessen. All die Verspätungen, das Warten in der Kälte, die überfüllte Zugfahrt und die langen Kontrollen rückten sofort in den Hintergrund.
Vor uns lag das Schiff, das für die kommenden Tage unser Zuhause sein würde. Genau in diesem Augenblick wussten wir: Jetzt beginnt der Urlaub wirklich.
Die Aufregung wich langsam einer tiefen Vorfreude. Der Indische Ozean lag vor uns, neue Inseln warteten darauf entdeckt zu werden – und plötzlich war klar, dass sich jede Strapaze der Anreise gelohnt hatte. Manchmal gehören genau diese kleinen Herausforderungen einfach zu einer großen Reise dazu. Denn am Ende zählt nur eines: der Moment, in dem man ankommt und weiß, dass eine unvergessliche Zeit beginnt.

Vorfreude

der Flieger

geschafft
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